Die Mietenstrategie der altoba


Die Erträge aus den Nutzungsgebühren sind die finanzielle Grundlage für das Wirtschaften des Unternehmens. Die altoba geht sozial verantwortlich mit dem sensiblen Thema Mietenpolitik um. Die Belange der bei der Genossenschaft wohnenden Mitglieder werden ebenso wie die wirtschaftlichen Erfordernisse berücksichtigt.

Die altoba orientiert sich am Mietenspiegel – Vorstand und Aufsichtsrat haben gemeinsam in einer Mietenstrategie die darauf basierenden Grundsätze bei Neuvermietung und bei Mieterhöhung festgelegt.

Nachfolgend finden Sie die Grundsätze der altoba-Mietenpolitik, die seit 2018 gilt.

Anpassung der Nutzungsgebühren bei Neuvermietung:

Bei einer Neuvermietung wird die Nutzungsgebühr grundsätzlich auf 10 % über dem Mittelwert des Mietenspiegels festgelegt.

  • Ausnahme 1: Liegt die Nutzungsgebühr bereits über der Zielmiete gilt der Grundsatz, dass die Nutzungsgebühren nicht gesenkt werden.
  • Ausnahme 2: Mitglieder, die bereits 3 Jahre in ihrer Wohnung wohnen, zahlen den Mittelwert des Mietenspiegels (außer sie ziehen in eine frei finanzierte Neubauwohnung ab dem Baujahr 2002, in eine zertifizierte Wohnung, in eine Wohnungsverbindung oder in einen Altbau bis 1918).
  • Ausnahme 3: frei finanzierte Neubauwohnungen, Zertifizierungen und Altbau bis 1918
  • Ausnahme 4: Mitglieder, die in die ehemals geförderten Wohnanlagen Immenbusch/Glückstädter Weg ziehen, zahlen € 7,00 netto kalt
  • Bremse beim Altbau bis 1918: Mietpreis € 9,00 netto kalt
  • Ausnahme bei Neubauten ab 2011: In dieser Baualtersklasse wird im Einzelfall entschieden, ob eine Vermietung lediglich zum Mittelwert oder mit einem Aufschlag von 10 % erfolgt. Bei bestehenden Staffelvereinbarungen aus dem vorangegangenen Nutzungsverhältnis wird alternativ geprüft, ob diese Vereinbarung in einem neuen Nutzungsverhältnis fortgeführt wird.
  • Umzüge aus Altersgründen oder aufgrund von Modernisierungen: In Einzelfällen behalten
    Mitglieder bei einem Umzug die aktuell vereinbarte Nutzungsgebühr pro Quadratmeter
    Wohnfläche. Dies ist bei Umzügen aus Altersgründen von einer großen, familiengerechten
    Wohnung in eine kleinere Wohnung möglich. Auch bei Großmodernisierungen ist bei einem
    Umzug in eine Wohnung mit vergleichbarer Qualität, Größe und Güte die Mitnahme der
    vereinbarten Nutzungsgebühr pro Quadratmeter Wohnfläche möglich.
  • Zertifizierungen: Für Wohnungen im altobaᶧ Standard werden folgende Nutzungsgebühren festgelegt:
Wohnfläche Nutzungsgebühr neu in € pro m²-Wfl. Gerichtsblock, Alt-Osdorf Nutzungsgebühr neu in € pro m²-Wfl. Röhrigblock
25 m² bis unter 41 m² 9,33 8,89
41 m² bis unter 66 m² 9,33 8,89
66 m² bis unter 91 m² 9,43 8,94
Ab 91 m² 10,21 9,72

Anpassung der Nutzungsgebühren bei laufenden Mietverhältnissen:

Bei der altoba gibt es keine Erhöhungen „auf Knopfdruck“ aufgrund des Erscheinens eines neuen Mietenspiegels. Nutzungsgebührenerhöhungen sind grundsätzlich frühestens nach 24 Monaten möglich, die Erhöhung beträgt grundsätzlich maximal 10 %, üblich ist eine Spanne von 3 bis 7,5%.

  • Die Nutzungsgebührenerhöhung wird begrenzt auf den Mittelwert des Hamburger Mietenspiegels.
  • Bei Altbauwohnungen bis 1918 erfolgt eine Kappung bei Erreichen eines Mietpreises € 9,00 netto kalt.

Ansprechpartner zu dem Thema:

Die altoba-Mitarbeiter stehen bei Fragen zum Thema Nutzungsgebühr für die Mitglieder gern zur Verfügung. Mitglieder mit geringem Einkommen können über die altoba-Stiftung ein genossenschaftliches Wohngeld beantragen. Kontakt: info@altoba.de oder Tel. 040/38 90 10-0