Hintergrundinformation altoba forscht

08.05.2012

„altoba forscht“ – ein Projekt und seine Geschichte. Die altoba forscht – und Altona forscht mit: Zusammen mit Mitgliedern, Mitarbeitern und Akteuren im Stadtteil hat die Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) ein großes Geschichtsprojekt initiiert. Anlass für „altoba forscht“ ist der 120. Geburtstag der Genossenschaft im Jahr 2012, dem von der UNO ausgerufenen Internationalen Jahr der Genossenschaften. Zu den Höhepunkten des Projekts zählt die Ausstellung „Bei uns nebenan. Bauen und Wohnen in Altona“ vom 09.05.2012 bis 10.02.2013 im Altonaer Museum.

Der Startschuss für „altoba forscht“ fiel im Herbst 2010: Die Wohnungsbaugenossenschaft rief dazu auf, Erinnerungsstücke, Fotos und Erzählungen aus der Historie der Genossenschaft zusammenzutragen. Von Dachböden, Bücherregalen und aus Fotoalben trugen Mitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner Fundstücke, Erinnerungen und historische Dokumente zusammen: vom alten Klingelknopf über Gemälde und handbemalte Küchenfliesen bis hin zu alten Mitglieds- und Sparbüchern. Auch ein historisches Gemeinschaftsbad fand sich im Keller eines Wohnhauses an.  

Geschichtsforschung in der Genossenschaft: Einladung zum Mitmachen

„Das Engagement unserer Mitglieder und die Vielfalt der eingereichten Erinnerungsstücke haben uns beeindruckt“, sagt Holger Kowalski, Vorstandsmitglied der altoba. „Hier zeigt sich einmal wieder, wie sehr eine Genossenschaft von gemeinsamen Erlebnissen und vom gemeinsamen Gestalten lebt.“ Doch die altoba lud nicht nur ihre Mitglieder zum Mitmachen ein, sondern hat sich auch das Ziel gesetzt, mit vielen großen und kleinen Aktivitäten einen großen Kreis an Kooperationspartnern in das Projekt einzubinden und die Vernetzung der Genossenschaft im Bezirk Altona voranzutreiben. 

Mit der Archivierung und Ordnung der eingereichten Objekte und Zeitzeugenberichte betraute die altoba das Stadtteilarchiv Ottensen. Birgit Gewehr vom Stadtteilarchiv moderierte Erzählcafés, in denen altoba-Mitglieder zusammenkamen, um Fotos und Erinnerungen auszutauschen. Auch Kinder und Jugendliche tragen dazu bei, die Geschichte ihres Bezirks lebendig zu machen: So forschte im Rahmen einer Kooperation mit der Max-Brauer-Schule in Altona eine 11. Klasse in den Beständen der Genossenschaft und interviewte Mitglieder, Architekten und Mitarbeiter. Und im Sommer 2011 befasste sich ein Kinderferienprogramm im Altonaer Museum mit Themen wie „Genossenschaft“, „Architektur und Bauen“ und „Kinder in Altona“. Darüber hinaus drehten Studenten der Medienakademie Hamburg einen Spielfilm zu „altoba forscht“. Ergänzt wird das Veranstaltungsprogramm rund um „altoba forscht“ durch Vorträge externer Referenten.

Höhepunkt: Ausstellung im Altonaer Museum 

Ergebnisse und Fundstücke aus allen Mitmach-Projekten im Rahmen von „altoba forscht“ – ergänzt um eigene Exponate – präsentiert das Altonaer Museum vom 09.05.2012 bis 10.02.2012 im Rahmen der Ausstellung „Bei uns nebenan. Bauen und Wohnen in altoba“. Als ein weiterer Höhepunkt des Geschichtsprojekts erscheint im Juli 2012 im Verlag Dölling und Galitz eine durch den Journalisten und Historiker 
Dr. Holmer Stahncke verfasste Chronik. Der Titel „Eine Genossenschaft und ihre Stadt“. 

Pressekontakt:

Silke Kok, Kommunikation und Soziales
E-Mail skok@altoba.de
Telefonnummer 040 / 38 90 10 - 190


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