Geschäftsbericht 2012

18.06.2013

63 neue Wohnungen und ein starkes Netzwerk für Altona:

Altonaer Spar- und Bauverein legt Geschäftsbericht 2012 vor

Der Altonaer Spar- und Bauverein legt seinen Geschäftsbericht 2012 vor. Im Geschäftsjahr prägte die Genossenschaft das Altonaer Stadtbild nicht nur durch vier Bauvorhaben, sondern auch durch Aktivitäten über das Wohnen hinaus. So bereiteten in einem Stadtteilprojekt Mitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner gemeinsam den 120. Geburtstag der Genossenschaft vor. Höhepunkt: Die Ausstellung „Bei uns nebenan“ im Altonaer Museum.

Hamburg, 18.06.2013: Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) setzte sich auch in 2012 fort. Auf der Vertreterversammlung am 05. Juni wurde der Jahresabschluss mit einer Bilanzsumme von rund 336 Millionen Euro (Vorjahr: 325 Millionen Euro) festgestellt. Auf der Basis eines Jahresüberschusses von rund 4,298 Millionen Euro (Vorjahr: 4,016 Millionen Euro) konnten die Vertreter eine Dividende von 4 Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder beschließen. Das Geschäftsjahr war geprägt durch hohe Investitionen in Neubau und Modernisierung: Die Genossenschaft investierte 2012 12,7 Millionen Euro in den Neubau und 6 Millionen Euro in Modernisierungsvorhaben. Zugehörigkeit und Vertrauen in die Genossenschaft bewiesen die Sparer: Die Spareinlagen stiegen auf 133 Millionen Euro (Vorjahr: 131 Millionen Euro) an.

50 neue Wohnungen pro Jahr

Der Wohnungsneubau zählt zu den zentralen Aufgaben einer Genossenschaft. Dieser Aufgabe hat sich der Altonaer Spar- und Bauverein in 2012 besonders gewidmet. „Unser Ziel ist es, jährlich 50 neue Wohnungen zu bauen“, sagt Petra Böhme, Mitglied des Vorstands des Altonaer Spar- und Bauvereins. „2012 wurden sogar 63 Wohnungen an die Mitglieder übergeben. 55 Wohnungen sind allein in dem Neubau ,Kleine Bergstraße‘ entstanden. Dies ist ein besonderes Projekt, da es nicht nur öffentlich geförderten Wohnraum enthält, sondern auch zwei Baugemeinschaften ein Zuhause bietet sowie einer Wohngemeinschaft für Menschen, die demenzkrank sind oder andere kognitive Einschränkungen haben.“ Weitere acht Wohnungen wurden im Bahrenfelder Kirchenweg fertiggestellt. Dort errichtete die Genossenschaft nach einem Dachstuhlbrand der Häuser im Oktober 2009 und dem notwendig gewordenen Abriss einen Neubau mit familiengerechten Wohnungen. Ebenfalls in 2012 wurden Bauvorhaben in der Schumacherstraße sowie in der Jürgen-Töpfer-Straße fortgeführt. Im Geschäftsjahr hat sich die altoba nicht nur intensiv mit dem Neubau, sondern auch mit der Bestandspflege beschäftigt. 2012 wurden in Alt-Osdorf, im Zuge einer energetischen Modernisierung einer kompletten Wohnanlage, zwei Häuserblocks modernisiert.

altoba: gut vernetzt in Altona

Im Bezirk Altona herrscht Aufbruchstimmung. Der Altonaer Spar- und Bauverein setzt sich dafür ein, die Stadt auch für kommende Generationen lebenswert zu gestalten. Das Engagement der altoba geht dabei über das Wohnen hinaus. Im Geschäftsjahr 2012 hat die altoba ihre Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen im Stadtteil weiter ausgebaut. Entsprechend befragt die altoba in ihrem Geschäftsbericht verschiedene Kooperationspartner und Akteure zum Wandel im Stadtteil. Es kommen unter anderem Andrea Runge, Leiterin der Max-Brauer-Schule und Hanne Stiefvater, Geschäftsführerin der alsterdorf assistenz west gGmbH zu Wort. „In etwa sitzen wir im gleichen Boot, die altoba und die Motte“, sagt Michael Wendt, Geschäftsführer des Stadtteil- und Kulturzentrums Motte. „Unsere Grundmotivation ist: Verantwortung. Wir mischen uns ein, wir aktivieren Beteiligungsverfahren, motivieren zu ehrenamtlicher Arbeit.“

Genossenschaft lebt vom Mitmachen

Die Kommunikation mit und die Partizipation der Mitglieder nahm auch im Geschäftsjahr 2012 einen wichtigen Platz bei der altoba ein. Die Genossenschaft hat daher – anlässlich ihres 120. Geburtstags im Mai 2012 – ihre Mitglieder und Kooperationspartner eingeladen, die Geschichte der Genossenschaft und ihres Bezirks Altona zu erforschen. Im Rahmen des Projekts „altoba forscht“ haben die Mitglieder und Akteure im Stadtteil gemeinsam eine Sonderausstellung im Altonaer Museum mit vorbereitet. Die Ausstellung „Bei uns nebenan. Bauen und Wohnen in Altona“ war vom 09. Mai 2012 bis zum 30. Dezember 2012 im Altonaer Museum zu sehen.

Der Altonaer Spar- und Bauverein veröffentlicht seinen Geschäftsbericht 2012 in Form eines Booklets mit beigefügter CD. Diese enthält neben dem Bericht des Aufsichtsrats den Jahresabschluss mit Lagebericht und das Vertreterverzeichnis. Als besondere Beilage enthält die CD ein ausführliches Interview mit den Vorstandsmitgliedern der Genossenschaft. Die einzelnen Teile des Geschäftsberichts stehen unter www.altoba.de in der Rubrik "altoba/Auf einen Blick" zum Download bereit. 

Pressekontakt:

Silke Kok, Kommunikation und Soziales
E-Mail skok@altoba.de
Telefonnummer 040 / 38 90 10 - 190
Telefaxnummer 040 / 38 90 10 - 490

 


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