Geschäfts- und Jahresbericht des Altonaer Spar- und Bauvereins - beste Basis für einen optimistischen Blick in die Zukunft

06.08.2020

Der Altonaer Spar- und Bauverein legt den Jahres- und den Geschäftsbericht für das Jahr 2019 vor. Das vergangene Jahr war geprägt durch drei große Modernisierungsprojekte und die Fortführung der umfangreichen Neubautätigkeit.


Bauen und bewahren: Das Geschäftsjahr 2019 der Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) war wieder durch eine umfangreiche Neubautätigkeit und große Modernisierungsprojekte geprägt. Die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft führte ihre positive wirtschaftliche Entwicklung fort und steigerte ihre Bilanzsumme auf € 494 Mio. Rund € 50 Mio. investierte die altoba im vergangenen Geschäftsjahr in Neubau und Modernisierung. Rund € 10 Mio. wendete sie darüber hinaus für Instandhaltungsleistungen auf. Das Interesse an der genossenschaftlichen Spareinrichtung ist trotz der anhaltenden Niedrigzinsen ungebrochen: Die Summe der Spareinlagen stieg auf € 165 Mio.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 beträgt € 4,5 Mio. Über die Höhe der Dividende sollen die Vertreterinnen und Vertreter voraussichtlich im Herbst 2020 entscheiden. Der ursprüngliche Termin für die Vertreterversammlung konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht gehalten werden. 

Den Bestand bewahren und für künftige Generationen erweitern

Weiterhin stehen der Erhalt und die kontinuierliche Modernisierung des Bestandes von inzwischen über 6.900 Wohnungen (Stand: 07/2020) im Fokus. Nach 3,5 Jahren Bautätigkeit schloss die altoba im Jahr 2019 die energetische Modernisierung der 250 Wohneinheiten im Immenbusch/Glückstädter Weg (Osdorf) ab. Die Genossenschaft investierte hier rund € 30 Mio. In 2020 fortgesetzt wird die Modernisierung des Reichardtblocks (Bahrenfeld) mit 400 Wohnungen sowie des Hochhauses Bornheide 80/82 (Osdorf) mit 171 Wohnungen. 

Um dem wachsenden Bedarf an barrierefreiem Wohnraum sowie den Anforderungen künftiger Generationen gerecht zu werden, hat die altoba zudem ihr Neubaupensum in den vergangenen Jahren erhöht. So stellte sie Anfang 2020 die ersten beiden Neubauten in der Mitte Altona fertig – bis Ende des Jahres soll auch das dritte Wohnhaus der Genossenschaft im neuen Quartier bezugsfertig sein. Von den 140 altoba-Wohnungen in der Mitte Altona sind 125 öffentlich gefördert. In 2019 war Baustart für das erste von zwei Projekten der altoba am Baakenhafen (HafenCity) mit insgesamt 42 öffentlich geförderten und 14 frei finanzierten Wohnungen. Im Frühjahr 2020 starteten die Bauarbeiten auf dem Gelände der Kolbenhöfe (Ottensen) für 205 öffentlich geförderte und 10 frei finanzierte Wohnungen. Die nächsten Projekte sind an der Griegstraße (Ottensen), der Paul-Roosen-Straße (St. Pauli) und am Othmarscher Kirchenweg (Othmarschen) geplant. 

Arbeitgeber mit Bestnote

Ein solch umfangreiches Modernisierungs- und Neubauprogramm lässt sich nur mit einer starken Mannschaft bewältigen. Um auch im künftigen Wettbewerb um qualifiziertes Personal zu bestehen, investiert die altoba kontinuierlich in die eigene Arbeitgeberattraktivität und in eine gute Vereinbarkeit privater und beruflicher Ziele für die rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und das mit Erfolg: Anfang 2020 erhielt die altoba zum achten Mal die Auszeichnung „Hamburgs beste Arbeitgeber“ und erreichte mit fünf von fünf Sternen erstmals die Bestnote. Einen Beitrag zur Beliebtheit leisten die neuen modernen Arbeitsplätze: Im April 2019 bezog die altoba ihre neuen Büroräume im Neubau an der Barnerstraße 14 a (Ottensen). 

Nachbarschaften entwickeln neue Stärken

Die Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr geben einen Eindruck von der wirtschaftlichen Stärke der Genossenschaft und der Kraft ihrer nachbarschaftlichen Netzwerke zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Coronavirus. „Der Blick in den Jahres- und Geschäftsbericht 2019 der altoba bildet die beste Basis, um optimistisch in die Zukunft unserer Genossenschaft zu blicken“, sagt Thomas Kuper, Mitglied des Vorstands der altoba. Aufgrund der unverändert soliden Einkommensbasis der altoba und ihres zukunftsorientierten Geschäftsmodells stelle die aktuelle Pandemie für die Genossenschaft keine substanzielle Gefährdung dar. Dennoch: Den Alltag vieler Mitglieder hat das Coronavirus zumindest vorübergehend aus den gewohnten Bahnen geworfen. Auch der Nachbarschaftsverein „Vertrautes Wohnen“ im Altonaer Spar- und Bauverein e.V. musste seine Treffs schließen und den Großteil seiner Veranstaltungen absagen. Doch in schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke gewachsener Nachbarschaften. Thomas Kuper: „Unsere Mitglieder entwickeln auf beeindruckende Weise neue Wege der nachbarschaftlichen Solidarität und Gemeinschaft – sei es in Form von Einkaufshilfen oder Telefonketten für die älteren Mitglieder, sei es durch die Konzerte in unseren Innenhöfen oder durch die Sportangebote, die aus den Treffs nach draußen verlegt wurden.“ 

Ab sofort sind der Jahres- und der Geschäftsbericht des Altonaer Spar- und Bauvereins erhältlich und stehen unter www.altoba.de/Geschaeftsbericht zum Download bereit. Der Jahresbericht berichtet aus den Nachbarschaften und gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Geschäftsjahres, während der Geschäftsbericht darüber hinaus den Jahresabschluss und den Lagebericht enthält. Um ein gedrucktes Exemplar des Jahres- oder des Geschäftsberichts zu bestellen, wenden Sie sich bitte an:

Pressekontakt altoba

Silke Kok, Kommunikation und Soziales
skok@altoba.de
040 / 38 90 10 - 190
www.altoba.de
Barnerstraße 14 a - 22765 Hamburg 

 

Über die altoba

Die Altonaer Spar- und Bauverein eG – kurz altoba – wurde 1892 gegründet. Die altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit rund 16.800 Mitgliedern. Neben rund 6.900 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitgliedern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Die Angebote des Sozialmanagements der altoba sowie fünf Nachbarschaftstreffs bieten – außerhalb der Corona-Zeit – Möglichkeiten zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum ehrenamtlichen Engagement in der Genossenschaft.