125 Jahre Altonaer Spar- und Bauverein: Empfang auf den Kolbenhöfen

altoba/Jann Wilken (von  links: Burkhard Pawils, Vorsitzender des Vorstands des Altonaer Spar- und Bauvereins, Andreas Breitner, Verbandsdirektor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Kersten Albers, stellvertretender Leiter des Bezirksamts Altona, Thomas Kuper, Mitglied des Vorstands des Altonaer Spar- und Bauvereins)

12.05.2017

Beim heutigen Empfang auf dem Gelände der Kolbenhöfe würdigten unter anderem Vertreter von Politik und Wohnungswirtschaft die Geschichte und die Errungenschaften des Altonaer Spar- und Bauvereins. Ihren 125. Geburtstag feiert die Wohnungsbaugenossenschaft darüber hinaus mit einem Mitgliederfest sowie einer Lichtinstallation der Künstlerin Gabriele Staarmann an der Geschäftsstelle.


"Der Altonaer Spar- und Bauverein hat sich seit 125 Jahren um Altona und um Hamburg verdient gemacht", sagte Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, beim heutigen Empfang zum Jubiläum der Wohnungsbau­genossenschaft auf dem Gelände der Kolbenhöfe. Im Namen des Senats der Freien und Han­sestadt Hamburg wünschte sie der Altonaer Spar- und Bauverein eG "alles Gute für die Zukunft". Weitere Grußworte sprachen Andreas Breitner, Verbandsdirektor des Verbands norddeutscher Woh­nungsunterneh­men e.V. und Kersten Albers, stellvertretender Leiter des Bezirksamts Altona, der mit seinem Ausspruch: "Was ist das für ein wunderbares Jubiläum!" die Gedanken vieler Gäste zusammenfasste.

Seit 125 Jahren die Zukunft im Blick

Am 04.05.1892 wurde der Altonaer Spar- und Bauverein durch 39 Bürger, Handwerker und Arbeiter gegründet. Deren Ziel war es, angesichts untragbarer Zustände in Altonaer Arbeiter­woh­nungen gesunden Wohnraum für den so genannten "kleinen Mann" und seine Familie zu schaffen. Mit seiner Verwirklichung der genossenschaftlichen Idee der Hilfe zur Selbsthilfe und der Schaffung preisgünstigen Wohnraums für Arbeiter und Hand­werker erntete der Altonaer Spar- und Bauverein zu Beginn jedoch nicht nur Sympathien: Vor­behalte gab es nicht nur seitens der Altonaer Stadtverwaltung, die es zu dieser Zeit bevor­zugte, gut situierte Steuer­zahler anzusiedeln. Das Engagement der Genossen­schaftsgründer war auch vielen Sozial­demokraten ein Dorn im Auge, da sie durch die Verbes­serung der Wohnbedingungen eine Schwächung des Kampfgeists der Arbeiter fürchteten.

6.700 Wohnungen, 15.000 Mitglieder

Das erste Haus des Altonaer Spar- und Bauvereins entstand am heutigen Zeiseweg/Ecke Helenenstraße im Gerichtsviertel. Ebenso wie die übrigen Häuser, die in den kommenden Jahrzehnten entstanden - darunter die großen Wohnanlagen Barnerblock, Bahrenfelder Drei­eck, Schützenblock, Reichardtblock und der Röhrigblock - erfreuen sich die Häuser der altoba im Gerichtsviertel nach wie vor einer großen Nachfrage.

Seit Gründung hat der Altonaer Spar- und Bauverein einen Bestand von rund 6.700 Wohnun­gen aufgebaut und das Bild des Bezirks Altona mitgeprägt. Inzwischen nimmt die Genossen­schaft aufgrund der großen Nachfrage nach Wohnraum seitens der Mitglieder auch Chancen in attraktiven Lagen außerhalb Altonas wahr. Das aktuelle Neubauprogramm umfasst rund 300 Wohnungen in der Mitte Altona, an der Finkenau (Uhlenhorst) sowie in den Quartieren Am Lohsepark und Am Baakenhafen in der HafenCity. Neben dem Neubau ist die Pflege und Modernisierung des Wohnungsbestands eine zentrale Aufgabe der Genos­senschaft.

Genossenschaftliche Solidarität endet nicht an der Haustür

"Wer sich mit der Geschichte unserer Genossenschaft beschäftigt und sich vor Augen führt, wie Mitglieder und Mitarbeiter die Ideen der Gründer über Kriege, Krisen und entbehrungsrei­che Zeiten hinaus weiterentwickelt haben, kann daraus viel Zuversicht für die Zukunft schöp­fen", sagt Burkhard Pawils, Vorstandsvorsitzender des Altonaer Spar- und Bauvereins. Zu den zukunftsweisenden Entscheidungen der Gründer zählt auch die eigene Spareinrichtung, mit der sich der Altonaer Spar- und Bauverein ein Stück wirtschaftliche Unabhängigkeit und gleich­zeitig ein wertvolles Instrument der Mitgliederförde­rung sicherte. Wer bei der altoba spart, investiert in die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestands sowie in aktuelle Neu­bauprojekte. Das kontinuierliche Wachstum der Spareinlagen - mit Abschluss des Geschäfts­jahres 2016 ein Bestand von rund € 151 Mio. - ist ein Beleg für das Vertrauen der altoba-Mitglieder in ihre Spareinrichtung.

Die Idee der nachbarschaftlichen Hilfe zur Selbsthilfe endet bei der altoba nicht an der Haus­tür. Einen wichtigen Beitrag zur Förderung des solidarischen Miteinanders leistet der Verein "Ver­trautes Wohnen" im Altonaer Spar- und Bauverein e.V., der in diesem Jahr seinen 20. Geburts­tag feiert. Mit seinen rund 70 ehrenamtlichen Unterstützern bietet der gemeinnützige Verein viel­fältige Möglichkeiten zur Begegnung, beispielsweise in seinen fünf Nachbarschafts­treffs, auf Ausflügen und Kulturveranstaltungen und bei Angeboten für Familien.

Information für Journalisten:

Der Altonaer Spar- und Bauverein feiert unter dem Motto "Gemeinsam Werte leben" Seit dem Abend des 04.05.2017 wird die Geschäftsstelle der altoba an der Max-Brauer-Allee 69 für einen Zeitraum von 4 Wochen bei Dunkelheit durch eine Lichtinstalla­tion der Künst­lerin Gabriele Staarmann künstlerisch in Szene gesetzt. Ein großes Hoffest mit ihren Mitgliedern feiert die altoba am 13.05.2017.

Gern stellen wir Ihnen auf Wunsch Fotos vom heutigen Empfang sowie von der Lichtinstallation der Künstlerin Gabriele Staarmann zur Verfügung.

 

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.altoba.de/Geschichte. Bereits zum 120. des Altonaer Spar- und Bauvereins erschien das - nach wie vor aktuelle und lesenswerte - Buch "Eine Genossenschaft und ihre Stadt. Die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins" des Journalisten und Historikers Dr. Holmer Stahncke (Dölling und Galitz Verlag). Ein Beleg­exemplar lassen wir Ihnen gern zukommen.

 

Information zu den Kolbenhöfen

Auf dem Areal des ehemaligen Kolbenschmidt-Werks entstehen bis 2021/2022 rund 420 Woh­nungen, davon etwa 140 gefördert nach Hamburger Drittelmix. Die Kolbenhöfe verbinden Wohnen, lokales Handwerk und Büros in direkter Nachbarschaft. Weitere Informationen erhal­ten Sie unter www.kolbenhoefe.de.

 

Pressekontakt:
Silke Kok, Kommunikation und Soziales
E-Mail: skok@altoba.de
Telefon: (040) 38 90 10 - 190 - Fax: (040) 38 90 10 - 490
Internet: www.altoba.de
Büro: Max-Brauer-Allee 69 - 22765 Hamburg

 

 

Über die altoba
Die Altonaer Spar- und Bauverein eG - kurz altoba - wurde 1892 gegründet. Die altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit rund 15.000 Mitgliedern. Neben rund 6.700 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitglie­dern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Die Angebote des Sozial­managements der altoba sowie fünf Nachbarschaftstreffs bieten Möglich­keiten zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum ehrenamtlichen Engagement in der Genossen­schaft. 2017 erhielt die altoba zum fünften Mal in Folge eine Auszeich­nung beim Wettbewerb "Hamburgs beste Arbeitgeber".

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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