Abschied vom Altonaer Spar- und Bauverein nach 42 Jahren - altoba-Vorstandsvorsitzender Holger Kowalski geht in den Ruhestand

Holger Kowalski. Bild: Friedrun Reinhold

11.12.2014

Veränderungen beim Altonaer Spar- und Bauverein: Holger Kowalski, seit 1985 Vorstandsvorsitzender der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft, geht zum Jahresende 2014 in den Ruhestand. Unter seiner Führung hat die altoba ihren Wohnungsbestand kontinuierlich ausgebaut und modernisiert, neue Instrumente der genossenschaftlichen Mitgliederförderung entwickelt und innovative Formen der Mieterkommunikation geschaffen.

"In Hamburg sagt man Tschüss" - und in Altona heißt es für Mitglieder, Mitarbeiter und Geschäftspartner des Altonaer Spar- und Bauvereins bald: "Tschüss, Holger Kowalski". Nach insgesamt 42 Jahren Tätigkeit für die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft verabschiedet sich Holger Kowalski im Alter von 67 Jahren zum Jahresende 2014 in den Ruhestand. Seit 1980 war Holger Kowalski Mitglied des Vorstands; 1985 übernahm er den Vorstandsvorsitz.

Ab 2015 wird der Vorstand des Altonaer Spar- und Bauvereins (kurz: altoba) aus drei Personen bestehen: Zum 01.01.2015 wird Thomas Kuper, zurzeit Leiter Rechnungswesen und Prokurist bei der altoba, neues Vorstandsmitglied. Bereits zum 01.09.2014 trat Burkhard Pawils, zuvor Vorstandsvorsitzender der FLUWOG-NORDMARK eG, in den Vorstand der altoba ein, dem als weiteres Mitglied seit 2001 Petra Böhme angehört.

"Holger Kowalski hat den Altonaer Spar- und Bauverein über Jahrzehnte wirtschaftlich erfolgreich geführt und auf künftige Herausforderungen vorbereitet", sagt Silvia Nitsche-Martens, Aufsichtsratsvorsitzende der altoba. "Er hat das Wohnungsangebot durch kontinuierliche Neubautätigkeit weiterentwickelt und gleichzeitig durch konsequente Modernisierung und Instandhaltung dafür gesorgt, dass sich auch künftige Generationen in den Wohnungen der altoba wohl und zu Hause fühlen."

Seit dem Eintritt Holger Kowalskis hat der Altonaer Spar- und Bauverein rund 1.300 Wohnungen - mit Schwerpunkt im Bezirk Altona - errichtet und den Bestand somit auf rund 6.700 Wohnungen ausgebaut. Die Anzahl der Mitglieder wuchs von 8.000 auf mehr als 14.500. Die nächsten großen Neubauprojekte für die Mitglieder der Genossenschaft sind bereits initiiert, darunter rund 100 Wohnungen im neuen Quartier Mitte Altona und 40 Wohnungen im neuen Wohnquartier Finkenau.

Die Weiterentwicklung der Genossenschaftsidee und die Initiierung neuer Formen der Mitgliederförderung waren Holger Kowalski eine besondere Herzensangelegenheit. Vorbildcharakter für andere Wohnungsunternehmen hatten beispielsweise der Aufbau des Sozialmanagements in den 90er Jahren sowie die Gründung des Nachbarschaftsvereins "Vertrautes Wohnen" im Altonaer Spar- und Bauverein e.V. Seit 2007 unterstützt zudem die altoba-Stiftung Projekte der Jugend- und Altenhilfe, aber auch Mitglieder in finanzieller Not.

Ein wichtiger Innovationsantrieb war für Holger Kowalski stets die Kommunikation und gern auch der herausfordernde Austausch mit den Mitgliedern. Unter seiner Führung entwickelte die altoba moderne Formen der Mieterbeteiligung, beispielsweise in Workshops zu Neubau und Modernisierung oder zu anderen Themen des genossenschaftlichen Zusammenlebens. Und dabei hat die Genossenschaft auch die Bedürfnisse künftiger Generationen im Blick: Bei der 1. Kinderkonferenz der altoba im November 2014 präsentierten 15 Mitglieder-Kinder dem Vorstand ihre Ideen für neue Projekte in Altona. Über die Entwicklung der Mitgliederkommunikation der altoba hat Holger Kowalski gemeinsam mit der Fachjournalistin Bärbel Wegner ein Buch verfasst, das im November 2014 unter dem Titel "Alles eine Frage der Haltung. Kommunikation einer Wohnungsgenossenschaft" erschienen ist. (Haufe-Verlag, ISBN 978-3-648-05020-0, € 29,95)

2013 verlieh der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) seine höchste Auszeichnung, die Peter Christian Hansen-Urkunde, an Holger Kowalski. 2014 erhielt er durch den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. die höchste Auszeichnung der deutschen Wohnungswirtschaft, die Ehrenmedaille Victor-Aimé-Huber. Bei der Ehrung hob GdW-Präsident Axel Gedaschko Holger Kowalskis nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Wohnungswirtschaft hervor: "Holger Kowalski hat sich durch sein beispielhaftes und hervorragendes Wirken mit großem persönlichen Einsatz und mit hoher sozialer Verantwortung für die Wohnungswirtschaft außerordentliche Verdienste erworben."

 

 

Pressekontakt:

Silke Kok
Kommunikation und Soziales
E-Mail: skok@altoba.de
Telefon: (040) 38 90 10 - 190, Fax: (040) 38 90 10 - 490
Internet: www.altoba.de
Büro: Max-Brauer-Allee 69, 22765 Hamburg


Dateien:
Download
171 Kbyte