Eine Genossenschaft erforscht ihre Geschichte

Geschichtsprojekt „altoba forscht“

Eine Schülergruppe der Max-Brauer-Schule hat die Geschichte der altoba erforscht und präsentierte die Ergebnisse im Nachbarschaftstreff Bahrenfelder Dreieck.

Die altoba forscht – und Altona forscht mit: Zusammen mit Mitgliedern, Mitarbeitern und Akteuren im Stadtteil initiierte die Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) ein großes Geschichtsprojekt. Anlass für „altoba forscht“ waren der 120. Geburtstag der Genossenschaft im Jahr 2012 sowie das von der UNO ausgerufene Internationale Jahr der Genossenschaften.

Der Startschuss für „altoba forscht“ fiel im Herbst 2010: Die Wohnungsbaugenossenschaft rief dazu auf, Erinnerungsstücke, Fotos und Erzählungen aus der Historie der Genossenschaft zusammenzutragen. Von Dachböden, Bücherregalen und aus Fotoalben trugen Mitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner Fundstücke, Erinnerungen und historische Dokumente zusammen: vom alten Klingelknopf über Gemälde und handbemalte Küchenfliesen bis hin zu alten Mitglieds- und Sparbüchern. Auch ein historisches Gemeinschaftsbad fand sich im Keller eines Wohnhauses an.

Auch viele Kooperationspartner im Stadtteil wurden in das Projekt eingebunden. Mit der Archivierung und Ordnung der eingereichten Objekte und Zeitzeugenberichte betraute die altoba das Stadtteilarchiv Ottensen. Birgit Gewehr vom Stadtteilarchiv moderierte Erzählcafés, in denen altoba-Mitglieder zusammenkamen, um Fotos und Erinnerungen auszutauschen. Schülergruppen erforschten die Geschichte der Genossenschaft und interviewten Mitglieder, Architekten und Mitarbeiter.

Zu den Höhepunkten des Geschichtsprojekts zählten die Ausstellung „Bei uns nebenan. Bauen und Wohnen in Altona“ im Altonaer Museum sowie das im Juli 2012 im Verlag Dölling und Galitz erschienene Buch des Journalisten und Historikers Dr. Holmer Stahncke: „Eine Genossenschaft und ihre Stadt. Die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins“. Ergänzt wurde das Veranstaltungsprogramm rund um „altoba forscht“ durch Vorträge externer Referenten und Stadtteilrundgänge. 

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