Kreativ in der Corona-Zeit


19.05.2020

Von der Wiedererweckung der Schützgöttin Altonia bis zum digitalen Kindertreff - altoba-Kooperationspartner bieten während der Corona-Pandemie Möglichkeiten, die eigene Kreativität zu entdecken.


Weiterhin gelten Kontaktbeschränkungen und viele beliebte Veranstaltungen, die ihren festen Platz im altoba-Veranstaltungskalender hatten, fallen aus. Dazu zählen das altonale-Straßenfest und ALTONA MACHT AUF! Das heißt aber nicht, dass die Hamburger Kulturinstitutionen untätig wären - ganz im Gegenteil: Neue Formen der Kreativität und Beteiligung laden zum Mitmachen ein. 

Hier einige Kreativ-Tipps der altoba-Kooperationspartner:

Schutzgöttin Altonia
Einen faszinierenden Trend während der Corona-Zeit hat die niederländische Instagram-Seite tussenkunstenquarantaine erweckt: Inzwischen haben mehrere hundert Corona-Künstler bekannte Kunstwerke nachgestellt und ihre Inszenierungen in Fotokunstwerken festgehalten. altonale und Altonaer Museum geben jetzt gemeinsam allen Hamburgern Gelegenheit, ebenso kreativ zu werden: In ihrem partizipativen Fotoprojekt rufen sie auf, Corona-Interpretationen der Schützgöttin Altonia (s.o.) einzureichen. Einsendeschluss für alle Fotokunstwerke ist der 30.06.2020. Weitere Informationen finden sich auf der altonale-Website. 

Hallo Lieblingsmensch!
Die Nachbarschaft in Altona ist aufgerufen, ihre Lieblingsmenschen zu fotografieren. Die altonale möchte wissen: "Wer lebt in Altona? Und warum ist die Person ein Lieblingsmensch?" Die Bilder sollen u.a. im Mercado ausgestellt werden. Weitere Infos auf der altonale-Website.

Virtueller Kindertreff
Kreative Ideen und Angebote für Kinder bietet das Altonaer HausDrei im "Kindertreff" auf seiner Website. Gute Nachricht für alle Erwachsenen: Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung von Holzwerkstatt, Töpferei und Metallwerkstatt im HausDrei laufen auf Hochtouren. Die Nutzung wird nur mit Anmeldung und unter Auflagen möglich sein; Infos siehe Website

Museen und Corona-Sammlung
Museen in Hamburg haben wieder geöffnet, darunter auch die Häuser der Stiftung Historische Museen Hamburg, zu denen das Altonaer Museum zählt. Wer sich zurzeit allerdings noch sicherer fühlt, wenn er historische Zeitreisen vom heimischen Computer durchführen kann, für den ist das Digitalprogramm der historischen Museen das Richtige.
Und auch hier ist Mitwirkung gefragt: Das Museum für Hamburgische Geschichte denkt bereits an die Besucher für morgen: Das Museum hat ein Sammlungsprojekt gestartet, das die Veränderungen in der Stadt durch die Coronakrise dokumentiert und sammelt. Hamburgerinnen und Hamburger sind eingeladen, die Geschehnisse in der Stadt während der Pandemie festzuhalten - "in Gegenständen, Dokumenten, Fotos und Geschichten." Infos auf der Website.

Virtueller Chor
Gemeinsam singen - auch das ist in Zeiten von Corona möglich: Alexander Grimm, altoba-Mitglied und Chorleiter der Hamburg Voices, lädt weiterhin zu seinem virtuellen Chor ein. Siehe unsere News.

Weitere Angebote aus den Nachbarschaftstreffs:

Sport im Innenhof
Seit Juni treffen sich manche Sportgruppen im Freien, nähere Informationen bei Tanja Wulf, Abteilung Kommunikation & Soziales, Tel. 38 90 10 - 145 oder twulf@altoba.de.

Lachyoga online
Vom Nachbarschaftstreff ins Netz. Friederike von Hugo lädt ein zum 14-tägigen Zoom-Meeting. Ab Sonntag, den 14.06.2020, von 18:30 bis 19:10 Uhr, können sich Interessierte über diesen Zugang einwählen und mitmachen:

Meeting-ID: 974 766 046
Passwort: 097047

Eine vorherige Anmeldung bei Zoom ist erforderlich. Die Anmeldung erfolgt hier.
Um eine Spende wird gebeten, u.a. über Paypal an sorelie@riseup.net. Die Gelder kommen der indischen Organisation Tong-Len zu Gute.